Paul Keller, Ferien vom Ich

18,00 

Paul Keller
»Ferien vom Ich«
Roman
Hardcover, 292 Seiten, Preis 18,00 €
ISBN 978-3-86672-122-7

Als der hier neu aufgelegte Roman »Ferien vom Ich« 1915 mitten in der Kriegszeit erstmals erschien, hat nie­mand damit rechnen können, daß es 100 Jahre später das einzige Werk von Paul Keller sein würde, das »überlebt« hat und an Aktualität nichts eingebüßt hat.

Paul Keller war zu Lebzeiten ein stark beachteter Schrift­steller. Seine Erzählungen und Romane erreichten eine Gesamtauflage von mehr als 5 Millionen Stück. Den Ruf als ein „moderner Heimatautor“ oder wie Felix Dahn schrieb, ein Autor, der eine »echte Heimatkunst« vor allem mit den Romanen „Waldwinter“ (1902) und „Hei­mat“ (1903) begründete.

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Beschreibung

Das erwartet Sie:

Der Hauptstrang des Romans ist schnell erzählt. Der Arzt Fritz macht Bekanntschaft mit dem Multimillionär Stefenson. Beide gemeinsam gründen ein Ferien-­ und Erholungsheim, in dem Menschen geheilt und zu ih­rem eigenen »Ich« geführt werden. Fernab von jeglicher Abwechslung und Zivilisation erhalten die Patienten „neue Namen und neue Kleidung“, um Herkunft und gesellschaftlichen Stand zu vereinheitlichen. Ohne den eigenen Namen, ohne Titel, Beruf und Besitz werden, so die Überlegung des Arztes, die Heiminsassen auf das Wesentliche ihres Seins reduziert. Das ist die Grundlage für ein erfolgreiches, glückliches Leben in der Zukunft. In der Person des Bruders, der wegen Verfehlungen einst das Elternhaus und die Heimat verließ, wird der Erfolg dieser »Heilmethode« nachgewiesen, ebenso in der Per­son Stefensons, der schließlich »seine« Eva, ebenfalls Pa­tientin im Heim, zur Ehefrau bekommt.

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Der Autor:

Paul Keller

Geboren am 6. Juli 1873 in Arnsdorf
Gestorben am 20. August 1932 in Breslau

Er wurde am 6. Juli 1873 in Arnsdorf (Kreis Schweidnitz) als Sohn eines Maurers und Textilhändlers geboren. Ab 1887 besuchte Paul Keller die Präparandenanstalt in Bad Landeck, um die erste Ausbaustufe zum Volksschulleh­rer zu absolvieren. Anschließend folgte die Ausbildung bis 1893 am Lehrerseminar in Breslau. Er muß sehr er­folgreich gewesen sein, denn er unterrichtete sehr bald als Hilfslehrer an der Präparandenanstalt künftige Lehrer. Von 1896 bis 1908 war er dann Volksschullehrer in Breslau.

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