Wilhelm Raabe, Else von der Tanne

10,95 

Wilhelm Raabe
»Else von der Tanne«
Novelle
Illustrationen von Wilhelm Raabe
Mit einem Nachwort von Rudolf Wolff
116 Seiten – Preis 10,95 €
ISBN 978-3-86672-050-3

Knapp ein Jahr vor Erscheinen dieser Novelle beendete Raabe seinen wohl bekanntesten Roman »Der Hungerpastor«, dem er als Motto einen Satz Sophokles’ voranstellte:

»Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da.«

Bei »Else von der Tanne« zeigt Raabe, wozu der Haß, fehlendes Verständnis und Rücksichtslosigkeit fähig sind. Dabei hält er sich mit Vorwürfen an die Bevölkerung des kleinen Ortes Wallrode im Elend weitgehend zurück, erfindet sogar hilfsweise Erklärungen für die Verhaltensmuster.

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Beschreibung

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Wilhelm Raabe als Zeichner:

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Es schneiete heftig, und es hatte fast den ganzen Tag hindurch geschneit. Als es Abend werden wollte, verstärkte sich die Heftigkeit des Sturmes; das Gestäube und Gewirbel um die Hütten des Dorfes schien nimmer ein Ende nehmen zu wollen; verweht wurden Weg und Steg. Im wilden Harzwald, nicht weit von dessen Rande die armen Hütten in einem Häuflein zusammengekauert lagen, sauste und brauste es mächtig. Es knackte das Gezweig, es knarrten die Stämme; der Wolf heulte, wenn die Windsbraut eine kurze Minute lang Atem schöpfte; – man schrieb den vierundzwanzig­sten Decembris im Jahr eintausendsechshundertundachtundvierzig.

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Der Autor:

Wilhelm Raabe

Geboren am 8. September 1831 in Eschershausen
Gestorben am 15. November 1910 in Braunschweig

Wilhelm Raabe gilt als der wichtigste Vertreter des poetischen Realismus. Oft mißverstanden als Darsteller von Idyllen, war seine Haltung eine gesellschaftskritische, realistische. Das Thema der Industrialisierung in Deutschland mit den damit verbundenen ökologischen Problemen nimmt in seinem Werk einen breiten Raum ein.

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