Otto Steyrer
Geistliche Lebensfragen mit endgültiger Lösung
64 Seiten, Preis 11,50 €
ISBN 978-3-86672-991-9

Warum werden oftmals die Ärmsten der Armen ausgebeutet und unterdrückt? Was können die armen Kinder in der Dritten Welt dafür? Während viele Menschen helfen, werden die anderen umgebracht. Das sind doch wahre Begebenheiten. Es ist ein Durcheinander. Der Diabolos, der teuflische  Durcheinanderbringer, und dessen Ungerechtigkeit scheinen zu triumphieren. Zügellosigkeit und Hemmungslosigkeit nehmen immer mehr überhand. Es wird gemobbt. Der Mensch ist nur noch eine Nummer. Warum geht es oftmals den schlechten Menschen so gut? Warum liegen Krankheit, Tod, Not und Elend an der Tagesordnung? Während andere Menschen in Saus und Braus leben, schlägt bei vielen das Schicksal unerbittlich und furchtbar zu. Wer oder was steckt dahinter? Ich werde es so gut wie möglich beantworten.

Vom Leid kann ich persönlich ebenso ein Lied singen. Zuerst starb unsere Tochter mit 37 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie hinterließ ein Mädchen mit 1 ½ und einen Jungen mit 14 ½ Jahren. Unsere zweite Tochter und der Schwiegersohn, die selbst ein Mädchen von 5 Jahren hatten, übernahmen die beiden Kinder. Somit ist eine fünfköpfige Familie entstanden. Doch es hörte nicht auf. Nach ca. 7 Jahren erkrankte unsere zweite Tochter, die die Kinder aufgenommen hatte, an einem sehr aggressiven und faustgroßen Gehirntumor, und das im Alter von 40 Jahren. Während der Operation erlitt sie vier Gehirninfarkte. Die Ärzte unternahmen alles Menschenmögliche. Man konnte nicht den ganzen Tumor entfernen, sonst wäre mehr Schaden entstanden. Sie erblindete und wurde ein 24- stündiger Pflegefall. Obwohl dieser Tumor zum Stillstand kam, wurde von ärztlicher Seite keine Hoffnung mehr gegeben. Es sei nur noch eine Frage der Zeit. Es könne noch Wochen, Monate oder ein Jahr dauern. Das Wachstum des Tumors sei auf Dauer nicht aufzuhalten. Unsere zweite und letzte

Tochter verstarb letztendlich nach einem ¾ Jahr.

Warum dieser furchtbare Schicksalsschlag? Da stellt sich die Frage: Wie kann Gott nur so etwas zulassen? Ist das ein gnädiger und liebender Gott? Gott schenkte mir mehrere biblische Antworten, welche ich den Menschen nicht vorenthalten wollte. Deshalb schrieb ich diesen Artikel.

Die Ursache ist eine furchtbare Krankheit, die seit der Geburt im menschlichem Fleisch steckt und zum Tode führt. Gott verfluchte den Menschen mitsamt der Schöpfung aufgrund der Sünde, die Adam und Eva verursacht haben. Es ist die sogenannte Erbsünde. Aufgrund dessen stieß Gott uns in den Bereich der Finsternis, in den Bereich des Teufels. Es war für Gott eine sehr große Enttäuschung, nachdem die Sünde in die Welt kam. Gott schuf das Leben, da war alles sehr gut. Die Sünde ist eine Zielverfehlung. Wenn eine Zielverfehlung vorhanden ist, dann ist ein Fehler unterlaufen. Fehler bedeutet, es ist keine Vollkommenheit bei dem Menschen. Leid, Not, Krankheit und Tod haben wir letztendlich dem hinterlistigen Feind Gottes zu verdanken. Die Sünde ist eine unsagbare Macht des Teufels. Er vernichtet, was Gott so wunderbar erschaffen hat.

Ich wusste, dass hinter den Kulissen bezüglich meiner zweiten Tochter ein furchtbarer geistlicher Kampf zwischen Gut und Böse stattfand. Dafür hat mir Gott mehrere biblische Hinweise gegeben. Es war die Quittung für meinen unermüdlichen Einsatz. Es sollte meine Familie hart treffen. Jahrelang habe ich mich für die Ärmsten der Armen und für das Evangelium eingesetzt. Es war bereits in Gottes Plan eingearbeitet. Der Feind Gottes wollte nicht, dass die Wahrheit offen ans Tageslicht gebracht wird. Die Menschen sollten doch weiterhin ins Verderben rennen. In den vielen Jahren habe ich, als wiedergeborener Christ, wiederholt die Angriffe des Feindes verspürt. Der Gegenspieler Gottes redet dem Menschen oftmals ein, mich gibt es doch gar nicht. Das ist doch alles lächerlich und belanglos. Das mit der Sünde im Paradies ist doch nur ein Märchen. Die Sünde darf man doch nicht so ernst nehmen, sie gehört nun einmal zu unserem Leben. Da tut einem das Herz weh. Der Gegenspieler Gottes ist eine sehr ernst zu nehmende wirkliche Realität. Manche verleugnen sogar die Sünde, obwohl es Sünde gegenüber unseren Mitmenschen, Umweltsünden und Verkehrssünden gibt. Gegenseitige Schuldzuweisungen stehen auf der Tagesordnung. Wenn wir so makellos dastehen würden, bräuchten wir keine Gesetze.

Krankheit, Not, Mord und Totschlag, Habsucht und Gier. Die linke Hand weiß nicht mehr, was die rechte tut. Das sind alles Auswirkungen, die Satan uns auf eine linke Art und Weise eingebrockt hat.

Nach dem Wort Gottes war nur einer sündlos, nämlich der Sohn Gottes, der vom Vater im Himmel herabkam und geistlich gezeugt wurde: Jesus Christus.

Wer sagen würde, er sei kein Sünder, der würde sich Gott gleichstellen. Das wäre eine hochmütige Anmaßung.

Gottes Wort sagt in Römer 3 Vers 23: Es ist hier kein Unterschied, sie sind allzumal Sünder.

Paulus schrieb in Römer 7 Vers 18-20: „Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde.“

Die Sünde, die im menschlichen Fleisch steckt, wirft uns aus der richtigen göttlichen Bahn. Das muss geistlich betrachtet werden. Man sucht den Fehler bei Gott oder bei den anderen und nicht beim Gegenspieler. Wenn wir so, wie Paulus sagt, ehrlich sind, hat jeder Mensch irgendwie oder irgendwo eine Schwachstelle. Oftmals nimmt man sich gute Vorsätze vor und wird dann wieder an der unguten Stelle ertappt. Man belügt sich somit selbst. Es ist eine Täuschung.

Joh. 9.34: „Ganz in Sünden geboren.“

Seit dem Sündenfall ist die Sünde, als negatives Gen, in den Menschen hineingelegt worden. Das war von Gott aufgrund der Trennung so gewollt. Die Sünde ist wie ein krankhaftes Gen + Exitus. Das heißt fehlerhafte Veranlagung durch die Sünde mit Todesfolge. Das wirkt sich aus wie das Virus oder Bakterium, welches übertragen wird. Hier gibt es verschiedene Übertragungsmöglichkeiten, z.B. durch Fortpflanzung. Man spricht von Erbsünde. Es kann auch durch sündhafte Handlungen verbreitet werden. Das muss auch geistlich betrachtet werden. Eine

Ansteckung kann man oftmals auf dieser Welt beobachten. Es kann sogar zu Epidemien kommen. Gott braucht sich gar nicht einzumischen, es reicht schon, wenn der Mensch von Gott getrennt ist und der                                              

Widersacher seine Freiheit hat, um den Menschen das Leben schwer zu machen. Ja, er kann sich oftmals bei den Menschen frei entfalten.

Umschlag Qual und Glanz

Anlaß zur Thomas Mann-Austellung „Von Qual und Glanz“ ist die 50ste Wiederkehr seines Todestages am 12. August 2005. An seinem Werk und an seiner Persönlichkeit scheiden sich die Geister. Begeisterung und Ablehnung, Liebe und Haß schlugen ihm zu Lebzeiten entgegen, und auch heute noch wird er mitunter aus einer Position der Engherzigkeit und des Neides angeschaut. Dennoch ist er längst zu einem Klassiker des 20. Jahrhunderts geworden. In seinem Werk ist die deutsche Geschichte der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, des Dritten Reiches und des damit verbundenen Exils wie auch die Existenz zweier deutscher Teilstaaten nach dem Zweiten Weltkrieg gültig gestaltet und künstlerisch verdichtet. Dies alles in einer Ausstellung zu dokumentieren ist nahezu unmöglich. Beschränkung ist geboten und Verzicht. Daher nimmt unsere Ausstellung die letzten 10 Lebensjahre des Dichters in den Blick, wendet sich den Werken dieser Zeit zu und berichtet über den Lebensgang in diesem Dezennium.

Gegen Ende seines Lebens notierte Thomas Mann in seinem Tagebuch: „Es gab wohl selten ein solches Ineinander von Qual und Glanz.“ Trotz ständiger Versagensangst will er nicht auf den Glanz und die Ehrungen der Welt verzichten, die ihm gerade in den letzten Lebensjahren zuteil geworden sind. Obwohl er die Kräfte schwinden fühlt, stellt er sich den Forderungen des Tages und nimmt Strapazen auf sich, die ihm solange nicht zusetzen, solange er repräsentiert und Hof hält. Er bestreitet die Goethe- und Schillerfeiern in Frankfurt, Stuttgart und Weimar, die ihm Ehrerbietung in Ost und West einbringen; er kehrt noch einmal in seine Heimatstadt Lübeck zurück, um endgültig mit ihr Frieden zu schließen und das Ehrenbürgerrecht entgegen zu nehmen; und er reist nach Rom und wird von Papst Pius XII. in einer Privataudienz empfangen.

Während einer Vortragsreise durch die USA im April 1937 verfestigte sich der Plan, nach den Vereinigten Staaten zu übersiedeln. Thomas Mann akzeptierte das Angebot einer Dozentur der Princeton University im amerikanischen Bundesstaat New Jersey und nahm dort den Lehrbetrieb mit Vorlesungen und Seminaren im Herbst 1938 auf.

Kollege an der dortigen Universität war auch der Begründer der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger für Physik, Albert Einstein (1879-1955). Das Photo zeigt ihn, Thomas Mann und andere nach einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung für Theologen in der Universitätskapelle in Princeton.

Gruppenphoto u. a. mit Thomas Mann
Thomas Mann und Albert Einstein

Urkunde der Schwedischen Akademie, gestaltet von Olle Hjortzberg, einem international anerkannten Maler und Graphiker.

In der Begründung der Zuerkennung des Preises werden die „Buddenbrooks“ ausdrücklich erwähnt. Die Urkunde nimmt in ihrer graphischen Gestaltung darauf Bezug, indem sie etwa das Burgtor und die Silhouette Lübecks nachempfindend frei abbildet.

„In der Milieuschilderung und Darstellung der konkreten objektiven Wirklichkeit haben ‚Buddenbrooks‘ ohne Zweifel kein vergleichbares Gegenstück in der deutschen Literatur. […]

Herr Thomas Mann! Als deutscher Schriftsteller und Denker haben Sie, Aug in Aug mit der Wirklichkeit, um Ideen gerungen und in voller Erkenntnis des unsicheren Bodens der Kunst eine schmerzende Schönheit geschaffen. Sie haben einem

großartigen literarischen Schaffen die sehnsüchtige Liebe zur menschlichen Natur mit all ihren Alltäglichkeiten mitgegeben. Empfangen Sie aus den Händen unseres Königs den Preis, den die Schwedische Akademie Ihnen zuerkannt hat und an den sie ihre Glückwünsche heftet.“

(Auszug aus der Verleihungsrede von Fredrik Böök anläßlich der feierlichen Überreichung des Nobelpreises für Literatur am 10. Dezember 1929.)

Ehrendoktor-Urkunde

der Universität Bonn

Photographie

(Abb. 13, S. 27)

Auf Betreiben des Thomas Mann-Freundes Ernst Bertram (1884-1957) und auf Antrag des Literatur- und Theaterwissenschaftlers Bertold Litzmann (1857-1926) wurde Thomas Mann am 3.8.1919 von der Universität Bonn der Dr. phil. h.c. erteilt. Unter dem NS-Regime wurde ihm diese Ehre 1936 wieder aberkannt und im Jahre 1947 schließlich wieder restituiert.

Thomas Mann
Ehrendoktorwürde für Thomas Mann, Universität Bonn